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Geänderte Öffnungszeiten

Liebe Clubmitglieder!

Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten:

Von Dienstag – Samstag 17.30 bis 23.00 Uhr

(Küche 18.00 - 22.00 Uhr)

An Sonn-und Feiertagen 12.00 – 23.00 Uhr

(Küche 12.00 - 14.00 Uhr & 18.00 - 22.00 Uhr)

Montag Ruhetag

 

Wir freuen uns auf Sie!

Daniel Voss und Team

Ergebnis der Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 22.05.17

Liebe Clubmitglieder,

 

nach unserer Mitgliederversammlung vom 06. März diesen Jahres hatten wir nicht erwartet, dass wir bereits nach wenigen Wochen gezwungen sein werden, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen und mit Ihnen grundlegende Veränderungen unseres Clubs zu erörtern und zu beschließen.

 

5 Jahre hat unser Club vergeblich versucht eine eigenbetriebene Gastronomie erfolgreich zu führen.

Trotz aller Versuche, ist uns dies auch mit unterschiedlichsten Ansätzen in diesen 5 Jahren nicht gelungen.

Die Besuchsfrequenz unserer Mitglieder war einfach nicht ausreichend, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu führen.

 

Einen letzten Versuch haben wir dann mit dem 01. Januar diesen Jahres gestartet, indem die Gastronomie an das Pächterehepaar Tanja Wendel-Voss und Daniel Voss verpachtet wurde. Bereits nach wenigen Wochen beklagten jedoch schon die Pächter nicht ausreichende Umsätze und brachten den Wunsch nach Öffnung der Gastronomie zur Sprache. Trotz mehrerer gemeinsamer Versuche von Vorstand und Pächter besserte sich die Situation in den folgenden Wochen nicht.

 

Mit dem 04.04.17 stellte dann das Pächterehepaar an den Vorstand den Antrag auf Öffnung der Gastronomie für die Öffentlichkeit oder Auslass aus dem Pachtvertrag. Der Vorstand hat diesem Ansinnen entsprochen und zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 22.05.17 eingeladen. Im Vorfeld der Beschlüsse fand eine umfangreiche Diskussion zu der derzeitigen Situation und auch über die weitere Zukunft unseres Stuniken-Clubs statt. Namens des Vorstandes bedanke ich mich für die konstruktive und jederzeit sachliche Diskussion, aus der wir durchaus den Willen der Mitglieder entnehmen konnten, den Club weiter aufrecht zu erhalten.

 

Der Beschluss zur Öffnung der Gastronomie ab dem 01.06.17 erfolgte mit großer Mehrheit. Die weiteren Beschlüsse zur einvernehmlichen Aufhebung des Pachtvertrages mit dem Pächterehepaar Tanja Wendel-Voss und Daniel Voss, sowie der ebenfalls einvernehmlichen Aufhebung des Mietvertrages zwischen dem Stuniken-Club e.V. und Herrn Heinz Harling, jeweils zum 30.05.17, erfolgten ebenfalls mit großer Mehrheit.

 

Ab 01.06.17 wird es nun einen Pachtvertrag direkt zwischen Herrn Heinz Harling und dem Pächterehepaar Voss geben.

Der Stuniken-Club ist somit aus den finanziellen Verpflichtungen heraus. Dies wird sich sicherlich auch auf unsere zukünftige Beitragsgestaltung positiv auswirken. Mit diesen Beschlüssen soll somit nicht das Ende des Stuniken-Clubs eingeleitet werden.

 

In den vergangenen fünfeinhalb Jahren haben sich neben zahlreichen persönlichen Beziehungen auf unterschiedlichsten Ebenen, verschiedenen kulturelle, wirtschaftliche und soziale Formate entwickelt, die es ohne Zweifel wert sind, dass wir uns nachdrücklich um den Fortbestand unseres Clubs bemühen.

 

Unsere Veranstaltungsreihen, wie Wirtschaftsclub, Start-Up Evenings, Thekenabende am 1. Freitag im Monat, Sommerfest am 02.09.17, Clubgeburtstag am 01.12.17, Comedy im Club mit Obel (neue Veranstaltungsreihe) werden weiterhin für uns Clubmitglieder beibehalten. Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden Ihnen zeitnah zugehen. Die Pächter bieten ebenfalls eine Anzahl von kulinarischen Highlights an, zu denen die Clubmitglieder eine vorgezogene Reservierungsoption von 1 Woche haben.

 

Den Clubschlüssel behalten Sie bitte, er dient vorerst als Clubausweis, bis er dann gegen einen solchen in Kartenformat ausgetauscht wird.

 

Liebe Clubmitglieder, Sie sehen, es geht mit unserem Club weiter. Wir möchten Sie dafür gewinnen, Ihrem Club auch auf dieser neuen Basis die Treue zu halten.

 

Abschließend möchte ich noch auf den unglücklichen Artikel im WA vom 24.05.17 kommen, in dem das „Neue Konzept ab 1. Juni“ in einem gerahmten Kasten vorgestellt wurde.

Hier sind einige Äußerungen des Pächters wiedergegeben, die uns doch alle sehr erstaunt und auch verärgert haben.

Hierzu gibt es aber nunmehr ein erklärendes Schreiben der Pächter an unsere Clubmitglieder, welches wir Ihnen hiermit im Anhang zur Kenntnis geben möchten.

 

Heinz-Lothar Luther

 

Stuniken-Club e.V.

Präsident

 

 

 

 

 

 

Stellungnahme zum WA-Artikel vom 24.5.2017

"Liebe Clubmitglieder,

wir, meine Gattin Tanja und ich, bedauern sehr, dass im „Kasten“ des WA Berichtes der Eindruck erweckt wurde, dass Clubmitglieder im Stunikenhaus in Zukunft nicht mehr willkommen sein könnten.

Das Zitat „Der Club muss aus den Köpfen ...“ wurde aus dem Zusammenhang gerissen. Wir sprachen vorrangig über die Hemmschwelle für die Hammer Bürger, den Club zu betreten und über den Abbau dieser Hemmschwelle. Ganz sicher sprachen wir nicht über eine Ablehnung des nach wie vor erwünschten Clublebens.

Das Widererstehen des Stunikenhauses ist in weiten Teilen dem Immobilieneigentümer Heinz Harling, aber auch dem Stuniken-Club e. V. und seinen Mitgliedern zu verdanken. Diesem Umstand fühlen wir uns jetzt und in Zukunft verpflichtet. Gleichwohl bitten wir um Verständnis, dass wir dem Haus auch nach außen hin einen offeneren Charakter geben müssen, ein Charakter der nicht in allem mit den Zielen und Vorstellungen des Clubs konformgehen kann. Wir werden uns aber diesbezüglich selbstverständlich mit dem Eigentümer der Immobilie abstimmen.

Herr Harling hat heute in einem Gespräch mit uns angekündigt, dass der Pachtvertrag die bekannten Elemente der Festschreibung des Status des Stuniken-Clubs hier im Stunikenhaus beinhalten wird. Wir werden das selbstverständlich gerne unterschreiben. 

Abschließend möchten wir noch darauf hinweisen, dass wir im Interview auch explizit die Hoffnung äußerten, dass  das Clubleben auch weiter im Stunikenhaus stattfindet – so wie es auch zum Schluss des Textes richtigerweise wiedergegeben wurde. 

Vorstand und Clubmitglieder sind uns jederzeit herzlich willkommen. Gleichzeitig bitten aber auch wir verständlicherweise Vorstand und Clubmitglieder um ein wohlwollendes Miteinander."

Tanja und Daniel Voss

Pächter des Stunikenhauses                                          Hamm, den 24. Mai 2017

6. Mitgliederversammlung bestätigt Pachtvertrag - Neue Köpfe im Stuniken-Club

„Der langfristige Erfolg von Sachen hängt immer auch von der Fähigkeit zu Veränderungen ab. Nach fünf Jahren werden dem Stuniken-Club neue Köpfe und neue Ideen guttun.“ Das sagte Heinz Harling in seiner letzten Rede als Präsident vor 80 Teilnehmern der Mitgliederversammlung des Stuniken-Clubs. Sie fand am Montag, dem 6. März, in den Räumen der Mitgliederoase der Volksbank statt.

 

So gehörten die Wahl von Heinz-Lothar Luther zum neuen Präsidenten und die Neubesetzung mehrerer Vorstandspositionen zu den wichtigen Tagesordnungspunkten der Versammlung. Heinz Harling dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, allen voran Lutz Münnich, der als Vorsitzender den Stuniken-Club von Anfang an juristisch begleitet hat und Urheber der Satzung ist, für das jahrelange ehrenamtliche Engagement.

 

Seine Position wird von Michel Sulk übernommen. Axel Kreck ersetzt Dr. Richard Salomon als Schriftführer. Den Beisitz für Öffentlichkeitsarbeit übernahm Cornelia Helm von Ursula Pfennig, den Themenbereich Gastronomie Volker Burgard von Peter Pötter. Heinz Harling bleibt im Vorstand, nun zuständig für Gesellschaft und Mitglieder. Die anderen Positionen bleiben unverändert: Roland Schürkamp als Schatzmeister, Markus Dünnebacke als Beisitzer Finanzen und Controlling, Martin Wiesendahl für Vereinsangelegenheiten, Frederic Pieper für Veranstaltungen. In den Aufnahmeausschuss wurden Dr. Stephan Düchting, Dr. Richard Salomon, Prof. Dr. Dirk Böcker und Kirsten Steiner gewählt, als Kassenprüfer Andreas Bankamp und Dirk Rost. Alle Nominierten wurden einstimmig oder mit überwältigender Mehrheit gewählt.

 

Im Rückblick von Heinz Harling wurde deutlich, dass seit Gründung des Clubs vor fünf Jahren vieles erreicht wurde: Die Erhaltung und Belebung einer historischen Immobilie wird inzwischen weit über die Stadt hinaus als beispielgebend wahrgenommen. Mit fast 500 Mitgliedern konnte der größte Gesellschaftsclub der Stadt etabliert werden, und zahlreiche Clubmeetings, Stammtische und Veranstaltungen zeugen von einem regen Vereinsleben. „Ich habe das Stunikenhaus vor sechs Jahren aus purem Idealismus und Bewunderung für Johann B. Stuniken gekauft“, sagte Heinz Harling. „Ein Kauf, den ich in der Zwischenzeit oft bedauert, aber nie bereut habe. Wir haben hier gemeinsam etwas ganz Tolles auf die Beine gestellt, worum uns viele andere Städte beneiden.“

 

Probleme gab es jedoch immer wieder im Bereich der Gastronomie: „Das wirtschaftliche Betreiben der Gastronomie mit angestelltem Personal hat sich schlicht als unmöglich erwiesen“, urteilt der scheidende Präsident. Seit Anfang des Jahres wird die Gastronomie eigenverantwortlich von dem Ehepaar Voss als Pächter betrieben. Der Pachtvertrag wurde von der Mitgliederversammlung ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltungen genehmigt. Das Konzept soll sich auch wirtschaftlich rentieren. Schatzmeister Roland Schürkamp verdeutlichte in einer Planung für das 2017, dass die Umlage deutlich geringer ausfallen könnte. 

 

Das Feedback auf die Küche von Daniel Voss war in den ersten acht Wochen ausgesprochen gut. „Im Januar konnten wir seit langem wieder mehr Eintritte als Austritte verbuchen“, berichtete Harling. „Das kann auch an unserem neuen gastronomischen Konzept liegen.“ Um diesen Trend zu verstärken und noch mehr Mitglieder zu gewinnen, wurde die Aufnahmegebühr für das Jahr 2017 ausgesetzt.

 

Fakten zur 6. Mitgliederversammlung Stuniken-Club e.V.

am 6. März 2016 in der Mitgliederoase Volksbank

 

Tagesordnung

 1.        Bericht zur Lage des Stuniken-Clubs

2.         Bericht des Schatzmeisters

3.         Bericht der Kassenprüfer

4.         Entlastung des Vorstands

5.         Wahl des Vorstands

6.         Wahl des Aufnahmeausschusses

7.         Wahl der Kassenprüfer

8.         Genehmigung des „Pachtvertrages über ein Vereinsheim“ zwischen dem Stuniken-Club e.V. und den Eheleuten Tanja Wendel-Voss und Daniel Voss

 

Erläuterung: Wie bereits berichtet, hat der Stuniken-Club e.V. das Vereinsheim an die Eheleute Tanja Wendel-Voss und Daniel Voss zum Zwecke des Betriebs einer Gastronomie verpachtet. Zum Pachtgegenstand zählen die Räumlichkeiten im Stuniken-Haus einschließlich der Pächterwohnung im 1., 2. und 3. OG, der Wintergarten, der Club-Garten und das sich im Club-Garten befindliche Ackerhaus. Verpachtet sind gleichfalls Einrichtungen und Inventar. Das Pachtverhältnis hat am 1. Januar 2017 begonnen und endet am 31. Dezember 2021. Es verlängert sich danach um jeweils ein Jahr, wenn es nicht sechs Monate vor Ablauf der Laufzeit des Vertrages gekündigt wird. Der Stuniken-Club e.V. hat das Recht, das Pachtverhältnis insbesondere dann fristlos zu kündigen, wenn die Mitgliederversammlung in der 5. ordentlichen Mitgliederversammlung dem Abschluss des Pachtvertrages nicht zustimmt. Hierüber soll Beschluss gefasst werden. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, den Pachtvertrag nach vorheriger telefonischer Abstimmung eines Einsichtnahmetermins während üblicher Geschäftszeiten in den Kanzleiräumen der Rechtsanwälte Heimann Hallermann PartGmbB, Heßlerstraße 47, 59065 Hamm, Tel.: 02381-92080-39, einzusehen. Die Einsichtnahme ist letztmalig möglich am Donnerstag, 02. März 2017.

 

9.         Rückführung eines Darlehens

Erläuterung: Der Stuniken-Club e.V. hat beim Eigentümer der Immobilie ein Darlehen aufgenommen. Das Darlehen valutiert derzeit i. H. v. € 70.000,- EUR. In Anbetracht des Umstandes, dass es gelungen ist, das Vereinsheim zu verpachten, schlägt der Vorstand vor, das Darlehen dergestalt zu tilgen, dass Anlagevermögen des Vereins an den Immobilieneigentümer veräußert wird.

 

10.       Aufnahmegebühr

Erläuterung: Der Vorstand schlägt vor, von Neumitgliedern, die im Jahr 2017 dem Stuniken-Club e.V. beitreten, keine Aufnahmegebühr zu erheben. Der Vorstand verfolgt hiermit den Zweck, neue Mitglieder zu gewinnen.

11.       Veranstaltungshinweise

12.       Verschiedenes

  

 

Mitgliederzahl 484 (Stand Ende 2016)

 

Ausscheidende Vorstandsmitglieder:

Heinz Harling (Präsident)

Dr. Lutz Münnich (1.Vorsitzender)

Dr. Richard Salomon (Schriftführer)

Ursula Pfennig (Öffentlichkeitsarbeit)

Peter Pötter (Gastronomie)

Neuer Vorstand:

Heinz-Lothar Luther (Präsident)

Michel Sulk (1. Vorsitzender)

Roland Schürkamp (1. stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister)  

Axel Kreck (2. stellvertretender Vorsitzender, Schriftführer)

Heinz Harling (Beisitzer Gesellschaft und Mitglieder)

Markus Dünnebacke (Beisitzer Finanzen und Controlling)

Martin Wiesendahl (Beisitzer Vereinsangelegenheiten)

Cornelia Helm (Beisitzer Presse und Öffentlichkeitsarbeit)

Frederic Pieper (Beisitzer Veranstaltungen)

Volker Burgard (Beisitzer Gastronomie)

 

Aufnahmeausschuss:

Dr. Stephan Düchting

Dr. Richard Salomon

Prof. Dr. Dirk Böcker

Kirsten Steiner

 

Kassenprüfer:

Andreas Bankamp

Burkhard Reher

Außenrenovierung des Stunikenhauses

Das Stunikenhaus wurde 1748 als spätbarockes Kontorhaus von Johann Bernhard Stuniken erbaut. Es steht unter Denkmalschutz und gehört zu den wenigen, gut erhaltenen historischen Immobilien der Stadt Hamm. Die letzte grundlegenden Innen- und Außenrenovierung fand in den Jahren 1978 bis 1980 durch die Stadt Hamm als derzeitigen Eigentümer statt.

 

Nach zahlreichen, am Ende erfolglosen Nutzungskonzepten gelangte das zwischenzeitlich im Inneren vollkommen heruntergekommene Haus im Jahr 2011 wieder in die Hände eines Hammer Bürgers. Nach einem im Westfälischen Anzeiger ausgetragenen Bürgervotum wurde entschieden, das Haus zu einem Clubhaus zu entwickeln und einer langfristigen und würdigen Nutzung zuzuführen. Inzwischen unterstützen über 500 Hammer Bürger dieses Konzept durch ihre Mitgliedschaft im Stuniken-Club e.V.

 

Innen wurde das Haus nach der Gründung des Stuniken-Clubs mit beträchtlichem Aufwand unter Beachtung des Denkmalschutzes grundlegend saniert. Eine komplett neue Elektro- und Sanitärinstallation, Lüftung und Klimatisierung sowie eine dem Hause angemessene und historisch angepasste, stilvolle Ausstattung wurden gefertigt und eingebaut. Hierbei wurden alle bautechnischen und fest mit dem Haus verbundenen Ausstattungen, wie z. B. die umfangreichen Holzarbeiten, vom Eigentümer des Hauses übernommen.

 

Im Außenbereich kam es seinerzeit nur zu einigen wenigen kosmetischen Renovierungen. Inzwischen hat aber der Zahn der Zeit weiter am Gebäude genagt und macht eine grundlegende Außenrenovierung notwendig. Die Kosten werden komplett vom Eigentümer übernommen.

 

Die Gesamtfassade des Hauses wird dabei von Rissen befreit, wo nötig neu verputzt und mit einem komplett neuem, mehrlagigen Außenanstrich versehen. Der Farbton wird wieder ein sehr spezielles Altrosa sein und damit dem entsprechen, den Johann Bernhard Stuniken einst für sein Kontorhaus auswählte.

 

Besonders hervorzuheben sind konservierende Maßnahmen an den Sandsteinelementen des Hauses. Dazu gehören die Freitreppe und der originale Türbogen, insbesondere jedoch auch die „Staffelbekrönung“, die den Schmuckgiebel des Hauses so prägnant von anderen Bürgerhäusern der 18. Jahrhunderts abhebt und an Amsterdamer Grachtenhäuser erinnert. Für diese Arbeiten wird eine auf historische Steinmetzarbeiten spezialisierte Firma herangezogen.

 

Alle anstehenden Maßnahmen wurden im Detail mit der unteren Denkmalbehörde der Stadt Hamm besprochen und genehmigt. Sie wird die auf die insgesamt auf ca. 6 Wochen veranschlagten Arbeiten auch kontinuierlich begleiten.

 

Das Stunikenhaus wird während der Zeit der Renovierungsmaßnahme komplett eingerüstet. Zum Personenschutz auf dem Bürgersteig wird eine Netzverkleidung angebracht. Der Clubbetrieb wird während der Bauzeit selbstverständlich fortgeführt.

An dieser Stelle noch ein paar Worte zu den an dieser Renovierung beteiligten Firmen:

Die Gesamtrenovierung wurde in Form einer Generalunternehmerschaft an den Fachbetrieb für Denkmalpflege Natursteine Schulze, Bad Sassendorf-Weslarn vergeben. Herr Schulze ist ein ausgewiesener und überregional bekannter Fachman auf diesem Gebiet. Die höchst professionelle Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Hamm sowie den einzelnen Gewerken zeigt, dass dies sicher die richtige Entscheidung war, zumal es einen definitiven Fertigstellungstermin s. o. einzuhalten gilt. Einzelne Hammer Betriebe, die hier diesmal nicht zum Zuge gekommen sind bittet der Eigentümer um Verständnis.

Die Informationsveranstaltung zur Clubumlage erfreute sich reger Teilnahme und Diskussion

Über 60 Clubmitglieder folgten dem Angebot des Vorstands zu dieser Informationsveranstaltung. Hauptthema war die Erhebung einer Umlage auch in diesem zweiten Jahr des Bestehens des Clubs in Höhe von 140,- €. Zunächst stellte der Vorstand das gesamte Zahlenwerk des Stuniken-Clubs in unterschiedlichen Diagrammen und Tabellen sowie in unterschiedlicher Detailtiefe vor, so dass jedes Clubmitglied die Gelegenheit hatte, einen genauen Einblick in die wirtschaftliche Lage des Clubs zu bekommen. Folgende Feststellungen konnten gemacht werden: Der Club etabliert sich immer mehr im Leben der Stadt und passt sich Stück für Stück den Wünschen der Mitglieder an. Der Clubgarten ist dafür ein augenfälliges Beispiel. Die Strukturkosten dieses Clubs in den Bereichen Material-, Lohn- und Sonstigen Kosten lassen aber nur noch wenig Optimierungspotenial zu, wenn wir den Betrieb eines niveauvollen Clubs mit einem breiten Angebot nicht gefährden wollen. Die Gastronomie ist nun mal erklärtermaßen eine der tragenden Säulen des Clubs. Das Kernproblem ist nach wie vor der immer noch nicht ausreichende Umsatz, besonders im Bereich privater Veranstaltungen von Clubmitgliedern, auch wenn eine kontinuierliche leichte Verbesserung im Gesamtumsatz bereits erkennbar ist. Das Fazit diees Abend war: Mittelfristig wird der Betrieb eines Clubs dieser Prägung einen Mitgliedsbeitrag von 250 - 300,- € erfordern, wenn es auf der Umsatzseite keine deutliche Verbesserung gibt. Der breite Konsenz der Anwesenden war zudem, dass es vorgezogen wird den Mitgliedsbeitrag mittelfristig zu erhöhen um auf Umlagen weitestgehend verzichten zu können, insofern eine geeignete und rechtlich tragbare Lösung mit den ansonsten übervorteilten Gründungsmitgliedern gefunden wird. Eine Reihe von Einzelthemen wie z. B. die Clubschließung während der Sommerzeit und das Veranstaltungsangebot wurden ebenfalls diskutiert und werden in den nächsten Wochen vom Vorstand vertieft werden. Nach der Veranstaltung nutzten noch zahlreiche Clubmitglieder den Abend um sich im kleinen Kreise an der Bar auszutauschen. Wir greifen gern die willkommene Anregung einiger Clubmitglieder auf, derartige Informationsabende in Zukunft in loser Folge mehrfach im Jahr, ggf. sogar monatlich, stattfinden zu lassen. Die Fotos stellte uns wie immer unser Clubmitglied René Golz vom Fotostudio Golz zur Verfügung.

"We declare the Club Garden to be opened"

Kurz nach 15:00 Uhr war es so weit: Herr Lingens (Foto unten), Lieferant des historischenBrunnens und Förderer des Stuniken-Clubs, entzündete seinen wuchtigen Propanbrenner um eine Schopfkelle voll Blei zu schmelzen. Das flüssige Metall wurde dann in die Hohlräume der letzten Kupferzange der Segmente des Brunnens gegossen, eine alte Tradition zur Einweihung solcher Kulturschätze. Mit einer beispielhaft kurzen Rede, siehe oben, erklärte dann unser Präsident den Club-Garten für eröffnet. Danach hatten über 90 Gäste im Laufe des Nachmittags Gelegenheit, bei Bier, Maibowle, Würstchen und Steaks vom Grill, das erste Mal Besitz von ihrem Garten zu ergreifen. Die einhellige Meinung aller Besucher: "Eine wirklich gelungene Bereicherung des Clubs und der gesamten Innenstadt." Ab sofort laden Sie 64 Sitzplätze im Garten- und 12 im Loungebereich ein, gesellige Stunden in einem der romantischten Innenhöfe der Stadt zu verbringen und sich von Küche und Service verwöhnen zu lassen.

Der Hammer Wirtschaftsclub etabliert sich

Prof. Dr. Uwe Kleinkes, Studiengangsleiter Technisches Management und Marketing an der Hochschule Hamm-Lippstadt, nahm als erster Hochschulgastredner an einem Treffen des neu gegründeten Hammer Wirtschaftsclubs teil. Vor rund 25 Vertreterinnen und Vertretern der führenden Hammer Unternehmen stellte er Inhalte, Aufbau und Zielsetzungen seines Studiengangs am Standort Hamm vor. Im Fokus des von Heinz Harling initiierten Austauschs stand dabei die praktische Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen vor Ort: Wie können Unternehmen von Studierenden im Praxissemester profitieren? Welche unternehmerischen Fragestellungen werden in studentischen Projektarbeiten bearbeitet? Wann und wie können Bachelorarbeiten unternehmerische Teilprojekte weiterentwickeln? Welche für die Industrie spannenden Forschungsprojekte gibt es an der jungen Hochschule?

 

Der neu gegründete Hammer Wirtschaftsclub trifft sich einmal im Monat im historischen Gewölbekeller des Stuniken-Clubs. Neben der Gelegenheit zum persönlichen Austausch werden bei jeder der Veranstaltungen ein Studiengang einer der beiden Hochschulen sowie ein lokales Unternehmen vorgestellt. Bei der jetzigen Auftaktveranstaltung übernahm Herr Dr. Meierkord, Geschäftsführer der Advansa GmbH, den Auftakt von Unternehmensseite und berichtete über den führenden europäischen Polyesterfaserproduzenten. „Der Hammer Wirtschaftsclub ermöglicht direkte, schnelle und unbürokratische Kontakte für ausgewählte Unternehmen und die beiden Hochschulen. Hierdurch können die in Hamm vorhandenen Potentiale optimal ausgeschöpft und Synergien genutzt werden. Ein wichtiger Faktor für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Hamm“, erklärten die Unternehmer und Gründer des Wirtschaftsclubs, Nicole Werhausen und Heinz Harling.

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